Radioaktive Strahlung

Wer nicht in der Nähe eines Kernkraftwerkes wohnt oder arbeitet, wird wahrscheinlich das Risiko als äußerst gering einschätzen, mit radioaktiven Stoffen in Kontakt zu kommen. Offizielle Zahlen überraschen deshalb viele Menschen: Sie weisen das radioaktive Gas Radon als den zweithäufigsten Auslöser schwerer Lungenerkrankungen aus.

Radon ist natürlicher Herkunft und tritt vorzugsweise aus Gesteinsschichten aus. Es handelt sich um einen (radioaktiven) Alpha-Strahler, dessen (langfristige) Wirkungen auf die Gesundheit lange Zeit unterschätzt wurden

Traditionell wird es in der medizinischen Therapie genutzt, um das menschliche Immunsystem zu stimulieren und Krankheiten zu lindern. Das Umweltbundesamt empfiehlt Kindern, Jugendlichen und Schwangeren auf diese Therapie mit Radon zu verzichten.

Es ist anhand einfacher Messung möglich, Radon nachzuweisen. Eine Radonkarte weist aus, wo dies in Deutschland sinnvoll ist.

 
PRÄVENTION – STRAHLENSCHUTZ – RAUMGESTALTUNG